Bandnews

2005

Schönen Valentinstach! - Wir lieben Euch alle!

14. Febr.. 2005

Ähh naja... Hüstel. Nee, so nicht. Kommen wir mal zu was wirklich Interessantem:
Nachdem ich 2 Wochen Laptoplos war, kann ich Euch endlich wieder mit News versorgen. Leider sind die gerade mal wieder nicht positiv. Zumindest für mich. Wegen eines Festplattencrashs sind mir nämlich nicht nur alle Daten, Programme, Bilder....etc...der er vergangenen 7 Jahre verloren gegangen (Ja, selber schuld - ohne Backup, ich weiß), sondern auch mein ganzes Adressbuch - inkl. der BWB-Newsletterempfänger. Scheiße aber auch. Wenn jemand von Euch das hier also gerade liest den Newsletter, der heue rausgegangen ist, nicht erhalten hat, der möge sich doch bitte nochmal auf der Startseite dafür eintragen.
Dafür gibt es auch wieder mal was Positives zu Berichten. Unsere neue Platte nimmt langsam Gestalt an. Zumindest, was die Songs angeht. In den Jahren nach der Veröffentlichung von "Kräuterrock" haben wir ja immer weiter Songs geschriebn. Besonders intensiv aber in letzter Zeit, seit dem uns Rosi Rettich uns am Bass unterstützt. In den letzten Wochen haben wir davon mal 8 Stück als Demo aufgenommen. 6 hatten wir davor schon, 1 alter Song wird nochmal neu aufgenommen und der eigentlich für die "Frankfurt (Oder) - EP" geplante Song "Ich will hier raus" (gibt es schon zum Download auf der Homepage) wird auch nochmal neu aufgenommen. Macht 16 Songs. Dann haben wir noch 1 1/2 Songs in Hinterhand. Also ist genug Material vorhanden. Was davon letztendlich auf Platte kommt ist noch unklar. Wir machen uns da wirklich keinen Stress. Auf jeden Fall sieht es so aus, daß wir dann wohl im März endlich ins Studio gehen und das Ganze aufnehmen können. Sicher ist aber, daß die Platte nich dieses Jahr erscheint. Denke ich mal. Oder so. Seid gespannt wie wir.
Konzerte geben wollen wir in Zukunft auch wieder reichlich. Einige Daten (2) stehen schon fest. Da wird sicher noch was zukommen. Wenn Ihr Veranstalter kennt oder gar selbst welche seid, gebt uns Bescheid, wir setzen uns dann mit Euch sofort in Verbindung.
Ja, das war's mal wieder für's erste. Wie gesagt, wär cool, wenn Ihr uns helfen könntet.

Cheers,
Mikro, Rosi & Mieschka

Das Leben geht weiter...

21. Jan.. 2005

Und wir freuen uns für DRITTE WAHL, daß sie trotz des schweren Rückschlages nicht zurückstecken und mit einem neuen Mann auf Tour gehen. Daher wird das für Januar geplante Konzert doch stattfinden. Nämlich am 11. März. Also bis dann, liebe Sachsen. Wir kommen.
Ach ja, außerdem hat der Kollege aus Köln mal wieder einen neuen Senf geschrieben. Schaut rein - Lesen bildet!

Die Bockwurschtbude

Was lange währt wird endlich scheiße! (CHEFDENKER - Die wahre Story!)

21. Jan.. 2005

Jede Sau bildet sich ein uns zu kennen, wir werden mit Fragen bombardiert und die scheiß Spekulationen nehmen kein Ende. Jetzt habe ich die Schnauze voll, verdammte Scheiße noch mal, die Wahrheit muss ans Tageslicht! Sofort! Also:

Mathias sitzt schön artig in seinem Heimatkaff aufm Schlagzeughöckerchen und übt hingabevoll anspruchsvollen Jazz nach Noten zu spielen. Als er merkt, dass es da noch was anderes geben muss, zieht er nach Köln und sucht sich den besoffensten Musiker, der ihm doch bitte beibringen möchte, was dieses andere denn ist, was er so gerne können würde: Verspielen.

Der besoffene Kölner (übrigens aus dem gefährlichen Osten von Köln: Aus Porz!) ist wie immer total überfordert, ist aber fasziniert von der kindlichen Naivität von Mathias, und die zwei gründen eine Band. Der Name des Porzers: Claus Lüer. Und Claus ist laut eigenen Angaben damals auch vielleicht schon mal Mitglied von KNOCHENFABRIK gewesen.

Claus weiß zwar selber nicht was er macht, aber immerhin spielt Mathias dazu Trömmelchen, und deshalb kann Claus schreien und Unfug erzählen. Mathias weiß zwar zunächst nichts mit Claus anzufangen, aber er tut ihm so leid, dass Mathias beschließt, sich weiterhin um ihn zu kümmern.

Aber was das jetzt bedeutet, verspielen, das weiß Mathias immer noch nicht, also heuert er in der billigsten Spelunke den Erstbesten als Mitmusiker an, der sich zufällig unter den Tresen übergibt, und dabei nicht bekleidet ist. Allerdings stellt sich später im Proberaum raus, das alles so ist wie vorher, außer das es nach Fürzen mit Zigarettenqualm riecht und junge Mädchen Schnaps vorbeibringen.

Tja. Was tun? Was fehlt ist ein Führer, eine schillernde Persönlichkeit, jemand Einzigartiges, der verflucht gut aussehen muss, der alle Frauenherzen im Sturm erobert, nur um sein Bierglas drauf abzustellen, jemand, der so saugut Gitarre spielt, dass sogar Männern sofort der Ständer schwillt, wenn er nur seine Gitarrensaiten wechselt!

Und Mathias brauchte gar nicht lange suchen, so einen gibt es nur einmal auf der ganzen Welt: Der einzige, übermächtige, geschmeidige, wahnwitzig geniale KOLLEGE!

Aber zu so einem geht man nicht einfach hin, sagt „Tag, hast Du Bock mit uns zu spielen“! Nicht mal mit allem Geld der Welt könnte man so einen Mann locken, der verdient genug mit Black Jack und Nutten! Trotzdem gelingt es dem geschickten Mathias durch teure Anwälte den KOLLEGEN in die Band einzuklagen, womit dann automatisch die Augen der

Welt auf CHEFDENKER gerichtet sind. Eine Platte ist nur noch Formsache, die Tour nichts weiter als ein aufgeblasenes Medienspektakel, die Frauen fallen reihenweise in Ohnmacht und durch den plötzlichen Erfolg, den der KOLLEGE mit sich bringt, wird es Mathias sogar möglich, seine Tätigkeit im Käseladen am Chlodwigplatz aufzugeben.

Und trotz Allem: Mathias ist sich siegesgewiss, dass er sich irgendwann auch mal verspielt, weshalb seine Rechtsabteilung jetzt eine zweite Platte durchgeboxt bekommen hat. Der Titel:

EINE VON HUNDERT MIKROWELLEN!

Erscheint Anfang März 2005 auf TRASH, da sind dann 18 Stücke drauf, aber nur wenn der Mathias sich nicht verspielt (was er allerdings noch nie geschafft hat!).

Ach, jetzt kommt mir bloß nicht mit so einer Scheiße von wegen „ist dir denn keine billigere Werbung für eure beschissene Platte eingefallen?“ Denn mir fällt echt sonst nichts ein! Ey, aber die Geschichte ist wirklich wahr! Prost.

The Kollege

Nach der Absage...

18. Jan.. 2005

...des Konzertes in Dresdens untenstehenden Gründen, gibt es wenigstens einen kleinen Grund zur Freude. Es muss ja auch weitergehen. Wir werden am 12.03. in Rochlitz / Alte Schmiede spielen. Nähere Info's und mit wem wir spielen erfahrt Ihr bei den Gigs. Lasst es Euch gut gehen.

Mikro, Rosi und Mieschka

Hallo!

17. Jan.. 2005

Wie wir soeben erfuhren, ist Buschn, Basser von DRITTE WAHL, in der vergangenen Nacht nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Daher wird das für dieses Wochenende geplante Konzert in Dresden/Scheune verständlicherweise ausfallen. Ob es einen Nachholtermin gibt, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar und auch völlig egal.
Wir trauern mit um einen Mann und Bassisten, einer der besten deutschsprachigen Bands überhaupt. Unser Mitgefühl gilt seinen Freunden und seiner Familie.

Mikro, Rosi und Mieschka

2004

So, Weihnachten ist vorbei...

29. Dez.. 2004

Daher wird der Song "Weihnachtsparty" auch erstmal wieder für ein Jahr in die Schublade gesteckt.
Mittlerweile hat sich auch endlich Tobias Schröder gemeldet und seine Bestellung ist unterwegs. Ihr seht also, hier geht nichts verloren und Ihr könnt auch in Zukunft problemlos bei uns bestellen. Demnächst gibt es auch wieder neue Buttonmotive und vielleicht auch das ein oder andere Shirt.
Ansonsten wünschen wir Euch ein frohes neues Jahr 2005 und hoffen, daß man sich bei dem ein oder anderen Konzert sieht. Und wenn alles klappt, gibt es dieses Jahr auch einen neues Album von uns. Wir gehen jedenfalls mal stark davon aus. Aber stressen tun wir uns nicht (mehr).
Lasst es Euch gut gehen. Und nicht vergessen:
BIER STATT BÖLLER !!!

Bis bald,
Mikro, Rosi (I was innocent!) & Mieschka

Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt...

08. Dez.. 2004

...ist es bei uns weihnachtlich geworden. Eigentlich egal - Also drauf geschissen - hier ein paar neue News...
Es gibt mehrere gute Nachrichten und eine schlechte Nachricht zu vermelden.
Die schlechte zuerst. Leider mussten wir uns wegen persönlicher und musikalischer Differenzen auch wieder vom Oderflut Sänger Rosi trennen... ;-) Wir danken ihm trotzdem für seine Mithilfe, die BWB am Leben erhalten zu haben: Danke, Alter!
Allerdings bedeutet jedes Ende auch einen neuen Anfang. Daher freuen wir uns sehr Rosi Rettich (a.k.a. Fleischmütze) nun offiziell als neues Bandmitglied begrüßen zu dürfen. Wir sind uns sicher, daß er zu uns passt. Das bewiesen (uns) nicht nur die letzten Bandproben. Nein, er ist so und so schon jahrelang ein Kumpel, Fan & Tourbegleiter von uns gewesen, daß uns dieser Schritt nur logisch erschien... ;-)
Wie er aussieht? Wusste ich doch, daß Ihr Euch das fragt. Nun, wir haben - weil wir uns ja so sicher sind - gleich mal ein paar neue Bandfotos gemacht, die Du hier finden kannst.
Mehr über ihn erfährst Du unter den entsprechenden Links auf diesen Seiten. Sucht mal schön... ;-)
Ansonsten vergesst nicht, daß wir demnächst wieder das ein oder Andere Livekonzert spielen. Also checkt ab und zu mal die Tourdates.
Desweiteren ist nun auch das letzte Exemplar der Kräuterrockplatte über den virtuellen Ladentisch gegangen. Um all den Leuten eine Chance zu geben, die sich das Album bisher nicht leisten konnten, haben wir uns überlegt, die Platte bis zum Erscheinen eines neuen Tonträgers von uns zu einem SONDERPREIS von nur 3,-€ zu verticken. Also schaut mal schnell in den Shop. Auf Konzerten ist das Teil natürlich auch erhältlich.
So denn, dann wünschen wir Euch (vorläufig) schon mal ein frohes Fest und 'n guten Rutsch. 2005 gehts mit der BOCKWURSCHTBUDE wieder aufwärts. Ihr werdet sehen... ;-)

Ach so... Dass sich der Tobias S. bei uns melden soll, ist übrigens immernoch aktuell. Also hau in die Tasten, alter!

Bis bald,
Mikro, Rosi & Mieschka

Update 9.12.: Hab mal eben einen neuen P(r)oll eingerichtet. Viel Spaß beim Abstimmen!
Update 10.12.: Passend zur Weihnachtszeit könnt Ihr Euch bis Weihnachten natürlich auch unseren "Hit" Weihnachtsparty herunterladen. Nämlich hier.

Es geht wieder los !!!!

24. Nov.. 2004

Damit Ihr tatsächlich mal seht, daß wir nicht nur brabbeln, sondern auch echt (wieder) was unternehmen, möchten wir mit Stolz verkünden, daß man uns am 21.01.2005 endlich wieder auf einer Bühne erleben kann. Leider vorerst nur in Dresden, dafür aber mit den sehr sympathischen Jungs von DRITTE WAHL. Den Basspart wird dort, wie auch in den letzten Wochen im Proberaum, der Rosi übernehmen. Wir haben echt wieder richtig daran Spaß, Musik zu machen und von daher könnt Ihr auch wieder was erleben! Wir werden größtenteils neue Songs spielen, da in der Kürze nicht viele alte Songs geprobt werden können und wir uns somit auch bestens auf die Aufnahmen ebenjener Songs Anfang nächsten Jahres vorbereiten können. Wenn das mal keine gute Nachricht ist. Ich hoffe, wir treffen uns dann dort und schlucken das ein oder andere Bierchen gemeinsam runter. Wir freuen uns...

Bis bald,
Mieschka + Mikro

So, die Formulare funktionieren wieder...

03. Nov.. 2004

...und Ihr könnt ab sofort wieder problemlos bei uns bestellen, mit uns Kontakt aufnehmen und Euch in den Newsletter eintragen. Trotzdem sollten sich immernoch Tobias S. bei uns melden. Deine Mailadresse wurde nicht übertragen & so kann ich leider Deine Adresse nicht rausfinden & ich weiß nicht, was Du bestellt hast...
Ansonsten können wir ja mal die Katze aus dem Sack lassen:
Momentan unterstützt uns Rosi, Sänger unserer befreundeten Band Oderflut am Bass aus. Mit ihm proben wir gerade neue Stücke, die wir hoffentlich Ende diesen Jahres / Anfang nächsten Jahres für eine neue Platte aufnehmen werden. Mit dieser im Gepäck werden wir dann ab Februar hoffentlich auch wieder das ein oder andere Konzert geben können. Also haltet Eure Augen auf und freut Euch, denn die Lieder knallen schon jetzt wie Sau!

In froher Erwartung,
Mieschka + Mikro

O.k., Problem erkannt

30. Sep. 2004

Momentan funktioniert nämlich unser Mailsystem irgendwie nicht. Weder die Newsletteranmeldungsmaschinerie, noch der Intershop, noch die Kontaktseiten. Ist ziemlich blöd, aber wir arbeiten an dem Problem. Neben Susann T. ist nun auch schon Geld von einem gewissen Tobias S. eingetroffen. Bitte schickt mir doch noch mal Eure Bestellung und Eure Adresse per Mail an mieschka@bockwurschtbude.de. Wir wollen nämlich kein Geld behalten, was uns nicht gehört. Tut uns aufrichtig Leid. Dafür bekommt Ihr, wenn Ihr das lest und den Anweisungen folgt ein brandneues BWB-Lied als Demo per MP3 zugeschickt (wenn Ihr das wollt).
Ja! Ihr habt richtig gelesen. Es existieren mittlerweile die ersten Demoaufnahmen von neuen Songs von uns, die wir dann hoffentlich noch in diesem Jahr in einem Studio aufnehmen werden und dann auf Platte pressen werden. Ab sofort bekommt jeder Besteller einen Song, so er will, von uns,quasi als kleinen Vorgeschmack zugeschickt. Na, wenn das nichts ist, oder Aber wie schon oben beschrieben , bitte die Bestellungen vorerst an o.g. Mailadresse schicken. Ja, dann verzieh ich mich jetzt mal wieder in den Proberaum... ;-)
Wir hören uns....

Cheers,
Mieschka + Mikro

Susann T.

21. Sep. 2004

möge sich doch bitte mal unter Kontakt bei Mieschka melden. Irgendwie hast Du uns Kohle überwiesen, uns aber weder eine Adresse, noch eine Bestellung zukommen lassen. Ehrlich wie wir sind, wollen wir das ja nicht so einfach stehen lassen. Also mach das mal schnell. Andernfalls versaufen wir die Kohle noch...

Cheers,
Mieschka

Einige von Euch...

01. Sep. 2004

...wissen es bereits. Für den Rest nun hier offiziell:

Nach fast 9 Jahren verlassen (vielleicht etwas unfreiwillig) Pfeffer und Robert die Band. Für einige von Euch mag dieser Schritt überraschend sein und auch wir selbst haben uns die Entscheidung nicht einfach gemacht. Jedoch haben, wie man so schön sagt, musikalische und teilweise auch persönliche Differenzen dazu geführt, daß wir unter den jetzigen Umständen auf keinen Fall weiter machen konnten. Näher möchte ich auf die Gründe aber nicht eingehen. Zu frisch sind die Wunden und einseitig hier unsere Meinung wieder zu geben ist ja auch nicht fair. Vielleicht äußern wir uns an anderer Stelle nochmal darüber. Momentan geht das aber nicht. Und so wie es aussieht, wird es auch kein Abschiedskonzert geben. Dadurch fallen natürlich auch die bisher geplanten Auftritte flach. Sorry an alle Leute, die sich darauf gefreut hatten. Trotz allem, vielen Dank an die beiden für fast 9 Jahre voller Höhen und Tiefen. Das werden wir alle nicht vergessen.
Wie und in welcher Form es jetzt weiter geht ist noch nicht raus. Wir haben da so unsere Überlegungen aber so lange noch nichts wirklich fest steht, können und wollen wir nicht zu viel verraten. Zu oft haben wir das ja schon getan und rausgekommen ist letztendlich davon oft nur die Hälfte. Schauen wir also erstmal. Wir setzen uns in den nächsten Tagen nochmal zusammen und sobald es etwas neues gibt, erfahrt Ihr es hier natürlich wieder zuerst.
Solange könnt Ihr Euch mit einem neuen Senf vom Kollegen die Zeit vertreiben oder Trauerbekundungen im Gästebuch abgeben.
Die Seite hier wird also nicht geschlossen. Und zu gegebener Zeit, was hoffentlich nicht all zu lange dauern wird, gibt es dann hier auch eben wieder was Neues. Schaut also öfter mal wieder rein. Das Gewinnspiel läuft natürlich auch weiter. Also fleissig dabei bleiben oder Euch anmelden. Man soll sich ja auch an den schönen Dingen des Lebens erfreuen.
Macht's gut.

Mieschka + Mikro

Wie mache ich mich unvergesslich?

01. Sep. 2004

Wie mache ich mir einen schönen Abend?

Wieder nichts zu tun, im Fernsehen läuft nichts, die scheiß Pornos schon hundert Mal gesehen und Bescherung ist heute Abend auch nicht? Na gut, auf zu der bekackten Scheißband um die Ecke in einen kleinen Club. Aber vorher: Arsch zuhauen. Dann geht es „auf Schicht“.

So, während dem Abend kriegt man eh nichts mehr mit. Wie also kriegt man es hin, das man wenigstens später irgendwann mal was davon hat? Wie macht man sich unvergesslich?

Kein Problem.

Geh schon zum Soundcheck hin und gib blöde Kommentar ab. Egal was: Gitarre lauter, mehr Bass in den Gesang oder bringt dem Schlagzeuger doch einer mal n Bier. Bleib konsequent, auch wenn Dich einer bittet doch mal die Schnauze zu halten. Damit wäre der Grundstein gelegt. Gehe danach zu den Bandmitgliedern und bitte für Deine großzügige Hilfe um ein Bier. Das wirst Du wahrscheinlich nicht bekommen. Dann geh zum Mischer, zum Mercher, zum Veranstalter oder zum Papst. Irgendwann fliegst Du raus.

Dann gehe zum Bandbus und warte bis irgendwer kommt. Erkläre groß und breit, wie geil Du doch „das eine Lied da“ findest. Das darf natürlich keins von der Band sein. Irgendwann wirst Du alleine stehen gelassen.

Dann heißt es: Saufen und auf Einlass warten.

Weitersaufen.

Wenn Leute fotografieren, dränge Dich penetrant ins Bild. Denn Dein Gesicht ist das Schönste! Achte aber darauf, das Du auf ein Konzert mit friedlichem Publikum gehst, irgendwas für Kiddies. Es sei denn, Du stehst drauf, von einer Horde Drei mal Drei Meter-Schläger zusammengefaltet zu werden.

So. Jetzt existieren schon mal ein paar Bildchen von Dir. Wahrscheinlich irgendwann irgendwo im Netz zu finden, mit so Untertiteln wie: „Der nervige Typ da neben mir war kackbreit und ist uns tierisch auf den Sack gefallen.“

So, ist doch schon mal was.

Wenn Du merkst, das die Umbaupause beginnt, und die Bands aufgrund der Schlepperei von Boxen, und wegen Soundcheck was zu tun haben (und wahrscheinlich sogar im Stress sind), dann geh zu dem, der richtig fies genervt aussieht, und fang an Dich groß und breit zu entschuldigen, das Du eben beim Sound helfen wolltest. Wenn er Dich dann abwimmeln und auf die Bühne gehen will, sag ihm das sei jetzt furchtbar unhöflich und Du willst Dich ja gerade entschuldigen und das Du ihm das jetzt übel nimmst. Nichts auf der Welt kann man weniger gebrauchen.

Mit etwas Glück erscheinst Du später im Tourtagebuch der Band. Das kannst Du auch noch sicherstellen, indem Du die ganze Zeit diesen Song forderst, der überhaupt nicht von der Band ist. Aber bitte mit Überzeugung und Hingabe. Und in jeder Stimmpause musst Du irgendein Bandmitglied zu Dir rufen und nach dem Song betteln. Das ist so unglaublich saunervig, das vergisst man nicht. Also nicht aufgeben: Betteln.

Am Besten gehst Du auch noch zur Theke, verlangst nach Bandbier für auf die Bühne, bringst das auch bis zum Bühnenrand, säufst es aber selbstverständlich ganz alleine.

Wenn Du dann kaum mehr stehen kannst, schnapp Dir einfach das Mikro des Sängers, am professionellsten natürlich wenn er gerade singt, und singe das Stück, wonach Du die ganze Zeit gebettelt hast. Also der Gipfel des Nervertums!

Wenn die Band dann fertig ist, und abbauen muss, was ja eine anstrengende und nervige Arbeit ist, dann gehe abermals zu den Leuten, und bedanke Dich dafür, das sie das Lied doch gespielt haben. Wenn sie dann irgendwie sauer reagieren, versichere ihnen, das sie die geilste Band der Welt sind, und der Song besser ist als alles auf der Welt. Sag hundert Mal hintereinander Danke.

Wenn Du jetzt noch bei der Party hinterher einen kleinen Strip auf der Bühne, Backstage oder im Bandbus hinlegst, dann hast Du Dein Werk vollbracht. Vergiss nebenbei die ganze Zeit nicht, jede freie Sekunde irgendwelchen Mädchen zu sagen, sie hätten die schönsten Haare die Du je gesehen hast. Oder Ohrringe, oder Schnürsenkel. Und wenn Du auch noch die Freundin vom Sänger ins Bett kriegen solltest, dann hast Du ganze Arbeit geleistet, und darfst Deine Schicht beenden und Feierabend machen. Du hast dich absolut unvergesslich gemacht und einen wunderschönen Abend gehabt, den Du Dir hinterher von Deinen Freunden erzählen lassen kannst. Glückwunsch.

Prost.

The Kollege

Hey Ho! Let´s go!

28. Juli. 2004

Jahahaha... dieses Wochenende gehts zum Force Attack - Festival nach Behnkenhagen geht und ich bin schon in richtiger Feierstimmung aber fast hätte ich es vergessen, daß die BUNDESLIGA ja auch bald schon wieder los geht. Zeit also für ein neues Gewinnspiel. Der Gewinner der letzten Saison steht ja fest & nun heisst es: Auf ein neues...
Leider macht Yahoo irgendwelche Mätzchen und ich bin überhaupt nicht sicher, ob die dieses Jahr wieder das Tippspiel machen. Jedenfalls ist davon bisher nichts zu sehen. Da Ihr und ich aber die nötige Vorbereitungszeit haben sollt, habe ich einfach mal das System gewchselt. Von nun an tippen wir bei kicktipp.de. Aber alles weitere und den Link zum Spiel findet Ihr hier.
Also dann. Viel Erfolg und maximale Erfolge....
Ansonsten, ja. Heckelberg war geil und wir geben uns große Mühe, daß wir bald wieder die Bretter der Welt rocken können. Dann auch mit einer neuen Platte...

Cherio, Gut Holz,

Mieschka + the Band

Hurra...

24. Juni. 2004

...ein neuer Senf ist da! Gut gemacht, Kollege. Mal sehen, ob wir uns damit mehr Feinde, als Freunde machen... ;-)
Ansonsten gibt es bei uns noch immer nichts neues. Außer, daß Ihr hoffentlich alle am 09.07. nach Heckelberg kommt, wo wir langsam mal wieder, vorerst aber auch nur ausnahmsweise, Bühnenluft schnuppern. Also nix wie hin...
Bis bald,

Mieschka + the Band

Wenigstens Anstand! (Besser spät als nie)

24. Juni. 2004


Sieht man sich mal Aaliyah an, und die unendliche Scheiße, die sie produziert hat, dann ist man ja doch irgendwie dankbar, das sie mit ihrem dämlichen Flugzeug abgestürzt ist! So müssen wir uns weder weiterhin mit ihrer Hackfresse nerven lassen, noch mit dem, was sie selber überheblich als "Musik" bezeichnet hat. Da sehe ich die so ein bisschen im Licht von Uwe Barschel, man denkt sich automatisch: Wenigstens doch noch anständig, besser spät als nie!

Ich denke mal, Anstand war auch das Motiv vom Selbstmord von Jennifer Dingsda, Nitsch. Kennt die überhaupt jemand? Da ist die Rede von "Schauspielerin" und "Berühmtheit" und so einem Scheiß. Jaja, der Peter ist auch berühmt, der hat hier die Kneipe an der Ecke.

Wahrscheinlich dachte sich die Jenni: "Hach Mist, jetzt bin ich bald berühmt, und falle allen auf den Sack, indem meine Visage auf allen möglichen Schundblättern erscheint, und dann muss ich allen von meiner Karriere erzählen, und überall werde ich nach Autogrammen gefragt, von verpickelten Minderjährigen und notgeilen Bierwampenträgern in Feinrippunterwäsche. Bäh, dann muss ich auf so High-Society-Gala-Anlässen auftauchen, und in Abstellkämmern Schwänze von stinkenden Geldsäcken lutschen, damit ich auch weiterhin mit anspruchslosen und nichtssagenden Rollen bestückt werde. Hach nö, das ist scheiße! Dann haue ich mir lieber die Hucke voll, schieb ein paar Tabletten nach und mache euch den Rex Gildo indem ich aus dem Fenster hüpfe."

War ja damals auch vom Rex schon recht nett. Na gut, zwei Wochen gibt es dann kein anderes Thema, aber danach ist auch endgültig Ruhe. Rex wusste das. Danke Rex! Hätte er sich ein bisschen früher dazu durchgerungen, uns den Rex zu machen, dann hätte er sich auch einige hundert Auftritte in Möbelhäusern ersparen können, wie das abgehalfterte Schlagerheinis halt so machen.

Als Kurt Cobain merkte, das er auch nur noch Trend-Vorreiter und Hampelmann war, hat er gütigerweise auch der Welt den Gefallen getan abzudanken. Und fehlt er irgendwie? Nein. Hat ja auch genug kaputtgemacht. Nicht nur, das er Rock und Metal mit einem Schlag umgebracht hat, er hat gleichzeitig Punkrock in die Möbelhäuser gebracht, die sonst nur von Rex Gildo und Konsorten beehrt wurden. Da wünscht man sich doch glatt, das er besser Punk auch hätte zerstören sollen!

Ronald Reagen brauchte ja schon immer was länger, in allem was er gemacht hat. Und weil er sich wahrscheinlich für unverzichtbar hielt, hat er sich doch tatsächlich bis jetzt Zeit gelassen, bevor er zum ersten Mal im Leben einen Funken Anstand bewiesen hat und "Tschöjj" gesagt hat. Danke Ronald! Besser spät als nie! Das dachte sich wahrscheinlich auch Conrad von Randow, der in etwa so berühmt war und ist und immer bleiben wird wie Jennifer Dingsda, Fritsch oder so. Der Conrad nämlich, deher war Ehrenvorsitzender des Zuchtverbandes für Ostpreußische Skudden und Rauhwollige Pommersche Landschafe e. V., und genau wie dat Jenni wollte er wohl auch dem Ausverkauf seiner Person vorsorgen und ist dann einmal anständig gewesen. Herzlichen Glückwunsch!

O.W. Fischer. Sagt einem der Name was? Ja? Sagt jedem irgendwas, interessiert aber keinen so wirklich. Jedenfalls war der vor kurzem auch mal anständig und hat Platz gemacht für Nachschub in der Branche. Das ist so wie beim kacken: Man schaufelt vorher rein was das Zeug hält, das wird dann kräftig verdaut und nährt (die Branche), und hinterher wird alles schmerzhaft rausgedrückt, damit wieder Platz für neue Scheiße da ist (Mann, DAS habe ich aber wieder gut erklärt)!

Und da Scheiße (genau wie jegliches Ich-bin-Wichtig-Pack) in Form und Farbe austauschbar ist wie die Luft die wir atmen, macht es auch gar keine Unterschied, wann und ob da einer kaputt geht! Ich war auch schon mal zwei Tage lang nicht kacken, dann kommt halt am dritten Tag umso mehr! Na und?

Und wenn wir mal ehrlich sind, dann sind wir doch wohl alle heilfroh, wenn es endlich raus ist, oder? Und es ist doch wohl nur anständig, nicht andauernd darüber zu reden, sondern man hüllt dezent den Mantel des Schweigens drüber. Ewig lange einem bisschen Scheiße
hinterherzutrauern, das ist es doch nicht wert!

Ja oder wie?

Prost.

The Kollege

Die Bundesliga ist vorbei.

31. Mai. 2004

Der DFB-Pokalgewinner steht auch fest & unser Gewinnspiel ist auch vorbei. Wir haben einen Gewinner!
Nach knapp 10 Monaten des harten Kämpfens gratulieren wir HAAKI zum Gewinn unseres WM-Balls 2002. Und Dank an alle für´s Mitmachen.
Aber ein Ende ist ja auch fast immer wieder ein neuer Anfang. Daher machen wir in dieser Saison auch gleich weiter. Das Gewinnspiel geht in Runde zwei. Worum es geht, was Ihr tun müsst & was es zu gewinnen gibt, erfahrt Ihr hier...
Ansonsten gibt es vorerst wieder mal nicht viel Neues zu berichten. Immerhin proben wir wieder mehr oder weniger regelmäßig und sind guter Dinge. Schließlich wird es ja auch bald Sommer. Die beiden geplanten Oktoberkonzerte sind erstmal unsererseits abgesagt worden. Wann und ob es einen Nachholtermin gibt, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall hoffen wir Euch wenigstens bei den 2 1/2 bisher feststehenden Konzerten begrüßen zu dürfen.
Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Platte. Genau daran arbeiten wir weiterhin emsig & wenn es was Neues gibt, erfahrt Ihr es, wie immer, zuerst hier.

Nachtrag, 16.06.04 - Seit vergangenem Wochenende ist nun endlich das Voice of a Culture - Fanzine #1, das Printzine zur Homepage, mit Mieschka als Mitschreiber draussen. Ordert Euch das Teil ruhig mal im Intershop. Es lohnt sich.
Cherio,

Mieschka + the Band

Och joa!

20. Apr.. 2004

Nix neues im Staate Dänemark. Wir machen noch immer neue Songs, geben noch immer keine Konzerte und haben eigentlich nix neues zu bieten.
WENN, ja wenn es nicht unermüdlich gute Geister in der Welt geben würde, die trotz stetig hohem Alkoholkonsums kreativ bleiben. Wie der mächtige Kollege von den CHEFDENKERN zum Beispiel. Der hat nämlich mal wieder einen neuen Senf geschrieben, den Ihr hier nachlesen könnt. Dort verdeutlicht er uns auf eindrucksvolle Art und Weise, daß Arbeit Scheiße ist und berichtet aus seinem Aushilfsjob-Leben. Daran sollt Ihr Teil haben & ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen. Von uns gibts dann demnächst auch wieder was neues. Versprochen!
Lasst es Euch gut gehen

Mieschka + the Band

Die Königsdisziplin

20. Apr.. 2004

Wer was kann, geht arbeiten. Wer nix kann, räumt Regale ein. Alles klar, ich stehe also nach langer Zeit endlich wieder im lächerlichen, weißen Kittel vor irgendeinem völlig gestressten Marktleiter, der eine Mischung aus schwäbischem und sächsischem Akzent redet, und wahrscheinlich überhaupt keinen Bock auf diesen faulen Studentensack vor ihm hat. Perfekt!

Im Lebensmittel-Einzelhandel gibt es einen Haufen uninteressanter, belangloser Arbeiten zu verrichten, die in etwa so stumpfsinnig sind wie ich, und durch die man nach ein paar Jahren zum sabbernden Vollidioten mutiert. Ein alter Typ zum Beispiel, der eine heftige Plauze vor sich herschiebt, und ansonsten Bierkästen einsortiert, besteht auf das „Sie“ wenn ich ihn anspreche. Hö! Das finde ich auf Anhieb zwar unglaublich asozial, aber genau deshalb gottcool!

Na gut, ich soll irgendwo hin gehen, mir was zu tun geben lassen. Na wenn’s dann halt sein muss. Ich hoffe, es ist irgendwas, wobei man sich nicht anstrengen muss, und wo mich keiner sieht, so das ich trödeln kann bis der Arzt kommt.

Und dann, nach langen Jahren, höre ich endlich wieder diese bedeutungsschwangeren Worte: „Gehen sie bitte ins Tiefkühlhaus, holen den Spinat und räumen den ein.“ Jepp, kein Problem! Super. Im Tiefkühlhaus sind es geschmeidige achtzehn Grad unter Null, und von allen Seiten blasen einem Riesen Ventilatoren Arktisklima in die Ohren, während kein Tageslicht die Räumlichkeiten je gesehen hat, und nur ein wenig fahles Kunstlicht den Weg weist. Geil! Schönste Arbeit von Welt! Ich kann mir NICHTS schöneres vorstellen.

Gut, ich also ab ins Tiefkühlhaus. Wenn es nicht so lustig wäre, würde ich jetzt Rotz und Wasser heulen, aber stattdessen klettere ich wie ein Eisbär über irgendwelche wackeligen Paletten mit Putenschnitzeln und Eisbeinen darauf, auf der Suche nach tiefgekühltem Spinat. Spinat! Wer, verfluchte Scheiße, frisst so einen Abfall? Ich stehe kurz vorm Tod durch erfrieren, stapele aber zäh einige Pizzas um, und dabei fallen mir fast die Ohren vor Kälte ab, und die Finger lassen sich nicht mehr einwandfrei bewegen. Naja, immerhin schon wieder ne halbe Stunde rum, vier Euro wandern auf mein Konto, alle Achtung!

Kurz bevor mein Herz stehen bleibt gehe ich raus aus der Folterkammer und ab zum Chef, dem berichten das ich den Spinat nicht finde. Soll er doch motzen, das Arschloch, ich bleibe jedenfalls am Leben! Aber was sagt er: „Ach so. Dann ist kein Spinat mehr da. Dann räumen sie die Pizza ein.“

Ich sage nett: „OK“ und denke mir „Du blöder Wichser, willst Du mich eigentlich verarschen?“.

Immer noch durchgefroren spaziere ich zurück zum schönsten Ort der Welt, dem Tiefkühlhaus, und sehe, das ich ja eben, fleißig wie ich war, die Scheiß Pizza umgestapelt habe. Fehler. Jetzt komme ich nicht mehr dran. Also alles wieder kehrt Marsch und von vorne, baue auf und reiße nieder hast du Arbeit immer wieder. Bei minus achtzehn Grad. Ohne Handschuhe. Mit einer irren Motivation. Für eine Sklavenbezahlung. Und mittlerweile ohne lächeln, aber dafür mit einem Tränchen im linken Auge, was natürlich sofort gefriert und als kleiner Eiszapfen unter der Wimper hängt. Ich sinn der Durchjefrorenste.

Alles klar, den ganzen Pizzavorrat auf eine Palette gestapelt, und in den Verkaufsraum vor die Truhe gefahren. Boh, ist das schön warm hier. Und was sehen meine zugeeisten Augen: Die Truhe ist bis obenhin voll mit Pizza! Da passt ja gar nix mehr rein! Och nöö, schon wieder alles umsonst.

Aber ich renne jetzt nicht zum dritten Mal in einer Stunde zum Chef und jammere dem was vor, stattdessen gehe ich einfach ins mittlerweile immer gemütlicher werdende Tiefkühlhaus, stelle die scheiß Pizza da ab und schnappe mir einfach ein paar blöde, tiefgefrorene Hähnchenschenkel, die auf einer Palette zwei Meter hoch aufeinander gestapelt sind. Und wieder ab Richtung Verkaufsraum.

Aber ich hätte es mir denken können: Die scheiß Palette ist so dermaßen schief gestapelt, das in der ersten Kurve der ganze Rotz umkippt und sich lustig über den ganzen Boden verteilt. Ich habe bald keine Lust mehr. Wo ist die versteckte Kamera, oder diese dämliche Ben Teewag-Schwuchtel?

Jetzt pimmel ich hier seit einer halben Ewigkeit blöd rum und habe noch NICHTS geschafft! Wenn das einer mitkriegen würde, der würde mich für bekloppt erklären! Egal.

Also noch mal: Alles wieder stapeln, und dabei haue ich mir mit diesen gefrorenen, knüppelharten Hähnchenschenkeln noch den kleinen Finger zu Matsch, freue mich aber, das mein Finger so kalt ist, das ich davon nicht viel merke, aber dafür lustig ein bisschen Blut rumspratzt.

Verkaufsraum, die Hundertste: Während ich auf dem Weg zur Hähnchentruhe bin, kommt zufällig der Chef vorbei, wirft einen kritischen Blick auf die Palette und die sich darauf befindlichen Hähnchenschenkel und lässt mich wissen, das die erst nächste Woche eingeräumt werden dürfen, weil die da erst im Werbeblättchen sind.

Ey Leute, datt macht doch keinen Spaß hier! Stattdessen meint der Chef, ich solle die Tiefkühl-Fertiggerichte holen, die seien aber ganz hinten in der Ecke, naaa, wo wohl? Richtig, in meinem persönlichen Büro, im Tiefkühlhaus, und er würde jetzt erst mal Mittagspause machen.

Eigentlich müsste ich jetzt die ganze Hütte hier abfackeln, nur so zum Spaß an der Freude!

Aber, der kleine Kollege nicht doof, hat ja ne Ausbildung gemacht, hat ja die Königsdisziplin von der Pike auf gelernt: Ich spaziere also zur erstbesten, verschüchterten Aushilfe, also ein Typ der noch weniger Ahnung hat als ich , und erkläre dem, das der Chef gesagt hat, er solle doch bitte sofort die Tiefkühl-Fertiggerichte einsortieren. Danach gehe ich mir sofort ein Metal-Magazin und eine Cola kaufen, und setze mich in den Aufenthaltsraum. Bei so einem großen Kaufhaus merkt das kein Schwein, und es interessiert auch keine Sau!

Mittach! Füße hoch. So lässt sich Geld verdienen!

Eine knappe Stunde später sehe ich, das die Aushilfe sehr fleißig war (IDIOT!), und schicke ihn zurück an seine eigentliche Arbeit. Kurz später kommt der Chef und lobt mich, weil die Fertiggerichte so schön eingeräumt sind. Oh, ja, toll, super, los, feier mich ab! Du Penner.

Jedenfalls bin ich gerade auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz als bloß-was-anderes-als-Regaleeinräumer!

Prösterchen!

The Kollege

Was ist besser?

01. März. 2004

Was ist besser?

So – da ahnt man nichts böses und sitzt beim Benny im Keller mit nem Bier in der Hand, liegt da ne BRAVO rum. Hat angeblich der Nicola mitgebracht. Jaja. Klar. Mir fällt der Artikel „Prepaid oder Laufzeitvertrag“ auf. Ich denke mir nur, hmm, kann man ja auch prima „Nutte oder Olle“ draus machen. Passt wie Arsch auf Eimer. Hier der Artikel mit Komentaren in Klammern, den Rest kann sich jeder denken.

Bei Dir ist ein neues Phone fällig, aber Du weißt nicht genau, welche Vertragsform (ficken?) Du wählen sollst? – BRAVO erklärt Dir, welche Vor- und Nachteile Prepaid-Handys (Puff) gegenüber Laufzeitverträgen (Beziehung mit ner Ollen) haben...

Prepaid-Handy

„Prepaid“ heißt auf Deutsch so viel wie „vorbezahlt“ (klar, Nutten bezahlt man ja auch im voraus) – und genau das ist der wesentliche Unterschied gegenüber einem Laufzeitvertrag: Bei einem Prepaid-Handy telefonierst (fickst) Du ein Guthaben ab, das Du zuvor eingezahlt hast.

Vorteile: Durch das Prepaid-Verfahren (Puffbesuch) entfallen sowohl monatliche Grundgebühr (Kino, Essengehen, Einkaufen, etc.) als auch Vertragsbindung über einen längeren Zeitraum. (Beziehung, Ehe) Da Du selbst bestimmst, wie viel Du im Monat telefonierst (fickst), bietet ein Prepaid-Gerät (Nutte) zudem eine perfekte Kostenkontrolle! (pro Fick ein Einheitspreis) Um ein Prepaid-Handy zu bekommen, musst Du in der Regel 16 Jahre alt sein (ich dachte man kommt erst mit 18 in den Puff?) und dem Netzbetreiber (Zuhälter?) einen gültigen Personalausweis vor legen. Bist Du noch unter 16, dann lass einfach einen Elternteil für Dich unterschreiben! (Mami, Mami, unterschreibst Du? Ich will in den Puff gehen)

Nachteile: Die Tarife (ca. 50 Euro) sind in der Regel höher als bei einem Laufzeitvertrag (wer bezahlt schon seine Olle?) – wer mit einem Prepaid-Phone (Nutte) recht viel telefoniert (fickt), darf sich nicht wundern, wenn das Guthaben schnell (2 bis 3 Minuten) dahinschmilzt. Und wenn Dein Konto auf null ist, musst Du es erst wieder aufladen – das kann mitunter nerven! Weiterer Nachteil: Für ein gutes Prepaid-Handy (Nutte) musst Du zwischen 100 und 200 Euro (Edelnutte?) hinblättern. Da ein Prepaid-Phone zudem ein so genanntes SIM-Lock hat, funktioniert es mit keiner anderen SIM-Karte. (totaler Quatsch)
 

Laufzeitvertrag

Wie der Name schon sagt, unterzeichnest Du einen bindenden Vertrag (Ehevertrag oder Beziehung), der in der Regel über einen Zeitraum von zwei Jahren läuft.

Vorteile: Bei einer Vertragsbindung (Olle) erhälst Du günstigere Tarife (stimmt). Telefonieren mit einem Laufzeitvertrag (Olle ficken) ist in der Regel billiger als mit einem Prepaid-Handy; das lästige Guthaben-Aufladen entfällt ebenfalls (so lästig ist das doch nicht). Ein großer Vorteil beim Laufzeitvertag sind die günstigen Phones: Ein Spitzenhandy (eine Einstellige) kannst Du mitunter schon für einen Euro bekommen! Das Angebot ist zudem größer (nicht alle Frauen sind Nutten) und Vertragshandys funktionieren mit jeder SIM-Karte.

Nachteile: Ein vorzeitiger Ausstieg (Scheidung, Schlußmachen) aus dem Vertrag ist nur in seltenen Ausnahmesituationen möglich. Hinzu kommt ein monatlicher Grundbetrag (Blumen oder Geschenke kaufen). Du löhnst also auch dann, wenn Du in einem Monat mal nicht telefonierst oder simst (passiert wenn die Olle nicht die Schere macht). Es gibt inzwischen aber schon Einsteigerverträge (Fickbeziehung?, Hartgeldstrich?), bei denen nur ein monatlicher Mindestbetrag von fünf Euro abzutelefonieren ist. Um einen Laufzeitvertrag abschließen zu können, musst Du 18 Jahre sein (Verführung Minderjähriger!). Natürlich kann auch ein Elternteil für Dich den Vertrag abschließen (hä? Wie soll das gehen?). Aber Achtung: Die Eltern können dann auch Deine Telefonkosten (wie oft man fickt) überprüfen (das geht die einen scheißdreck an)!
 

Ende des Artikels!

So – dann bleibt noch offen, was eine Kurzmitteilung dann ist. Burn meinte ein Quickie. OK!

Ich hoffe jetzt weiß auch jeder, warum Frauen länger telefonieren (brauchen) als Männer.

Prost!

Graf Disco